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Monatsarchive: März 2016

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Multiple Joys

Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 4/2013

CD und DVD mit Musikvideo „Die Totengräberin“

Ihr neues Solo-Album „Multiple Joys“ ist eine Personality-CD, auf der Gabrielle Heidelberger die komplette Vielfalt ihrer Stimme von Klassik bis hin zu Musical, Pop und Jazz zeigt, ganz getreu ihrem Motto „one woman, many voices“. Vom großen Sinfonieorchester über kleine und kleinste Besetzungen nur mit Gitarre bis hin zum A-Cappella-Gesang ist dabei das ganze Spektrum an musikalischer Vielfalt vertreten.
Aus dem Bereich der Klassik gilt Gabrielle Heidelbergers Liebe insbesondere der oft verschmähten Operette, die in letzter Zeit zum Glück wiederentdeckt wird als das, was sie tatsächlich ist, nämlich gekonnte zeitkritische (und zeitlose) Gesellschaftssatire, die in geradezu kabarettistischem Gewand daherkommt. Bei Gabrielle Heidelberger haben wir es mit einem für die Operette seltenen Glücksfall zu tun, dass sich Gesangskunst höchsten Niveaus paart mit einer einzigartigen Ausdrucksfähigkeit und Sprachverständlichkeit; mit Witz, Esprit und schlitzohrigem Komödiantentum; mit Erotik und Romantik, aber nie ohne ein Augenzwinkern im rechten Moment.
Neben der Operette hat Gabrielle Heidelberger auch einige der schönsten Jazz-Standards ausgewählt und verschiedene Titel aus dem Bereich des Musicals. So ist dabei die vielleicht schönste und berührendste Aufnahme von “Somewhere” aus der West Side Story entstanden. Drei der Jazz-Titel wurden ebenfalls mit der Donau Philharmonie Wien aufgenommen, arrangiert von Peter Lehel, der die Songs auf eine ganz eigene, harmonisch anspruchsvolle Weise neu gestaltet hat.
Aber Gabrielle Heidelberger hat noch eine weitere, heutzutage fast ein bißchen abseitige Leidenschaft – nämlich das Wiener Lied! Die Wiener Sprache hat es ihr schon seit Kindertagen angetan, als sie alle Filme mit Hans Moser und Peter Alexander regelrecht verschlang. Auch das Wiener Lied darf man nicht unterschätzen. Oft findet man darin eine sehr tiefe und doch ganz praktische Lebensphilosophie, die sich unter einer nur scheinbar kitschigen Hülle verbirgt. Und natürlich gibt es auch die makabere Seite des Wiener Humors, die nicht erst seit Georg Kreisler legendär ist. So ist dann auch „Die Totengräberin“ entstanden, die ihr von Thomas Bierling und Konstantin Schmidt auf den Leib geschrieben wurde.

Bald folgte die Idee, hierzu ein genauso makaberes Musikvideo zu produzieren, das dem (ursprünglich wörtlich gemeinten) Text noch einmal eine ganz neue Bedeutungsebene gibt. Das von Dirk Weiler filmisch umgesetzte Lied kann mit Fug und Recht als die kürzeste Operette der Welt bezeichnet werden: Drei komplette Akte in sechs Minuten.
Neben der „Totengräberin“ finden sich mit „Der Wunsch nach dem Glück“ und „Das ist zu schön, um wahr zu sein“ noch zwei weitere Stücke von Thomas Bierling und Konstantin Schmidt. Letzteres entstammt einer neuen Operette, an der beide gerade arbeiten. Aber kann man im 21. Jahrhundert noch eine Operette schreiben? Man kann nicht, man muss! Denn das Werk handelt von der badischen Großherzogin Stéphanie de Beauharnais, die als Adoptivtochter Napoleons mit dem badischen Herrscher verheiratet wurde und, wenn die Gerüchte denn stimmten, die Mutter des Kaspar Hauser wäre. In welcher anderen Kunstform als der Operette kann man solchen Ereignissen gerecht werden, die auch zweihundert Jahre später noch die Menschheit faszinieren?

Website der Künstlerin: www.gabrielle-heidelberger.de

Multiple Joys

Stückpreis: 19,90 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
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SPEED

Festspielorchester der Musikwelten, Dirigent Manfred Müssauer:

SPEED

Das neue Jugend-Musikfestival MUSIKWELTEN steht für Vielfalt, Offenheit und stellt junge Menschen in das Zentrum seiner Aktivitäten.
Musik ist die Sprache, die Menschen zusammenbringt, das Medium, das wirklich Brücken bauen kann – über alle Grenzen hinweg: Nationen, Generationen, Stile und Gefühle!
Der künstlerische Fokus liegt dabei auf spannenden Werken des Musiktheaters und originellen Orchesterprogrammen mit dem neu gegründeten Festspielorchester, dessen Anspruch von Beginn an auf hoher Qualität, leidenschaftlichem Musizieren und seiner Funktion als Brückenbauer liegt.
Dieses Brücken bauen und das sich daraus ergebende Miteinander im Europa des 21. Jahrhunderts muss aber ständig neu erarbeitet und vor Engstirnigkeit und Nationalismus geschützt werden. Es geht schließlich um ein Europa der Vielfalt, der Zukunft, der Jugend und der Integration. Junge Menschen sind daher die wichtigste Stütze in der Entwicklung einer nachhaltigen europäischen, aber auch einer klaren regionalen Identität.
Die ersten MUSIKWELTEN fanden 2013 im regionalen Zentrum Bruck/Leitha im östlichen Niederösterreich statt und luden entsprechend qualifizierte Jugendliche aus dem Bundesland Niederösterreich, dem Großraum Bratislava (Westslowakei) und dem Komitat Györ-Moson-Sopron (Westungarn) zur Teilnahme ein. In mehreren Auditions wurden jene jungen  MusikerInnen und SängerInnen ausgewählt, die im Sommer 2013 in intensiven Workshop- und Probenphasen von international renommierten ProfimusikerInnen und vom Künstlerischen Leiter Manfred Müssauer betreut wurden. Während der Aufnahme- und Konzertperioden bildeten die Profis gemeinsam mit den jungen KünstlerInnen das Festspielorchester.
Das Vermitteln von Begeisterung für die Vielfalt musikalischer, theatralischer und visueller Ausdrucksformen, die professionelle Zielstrebigkeit im Erreichen eines möglichst hohen künstlerischen Niveaus und die fröhliche Festspiel-Atmosphäre, getragen von ehrlicher persönlicher Wertschätzung der Leistungen aller Beteiligten, sollen auch in Zukunft die „Erfolgsgeheimnisse“ der MUSIKWELTEN sein. Initiativen zur Integration von jungen Menschen, die in bildungsfernen Familienverhältnissen leben und häufig auch mit den Schwierigkeiten migrationsbedingter Milieus konfrontiert sind, sind Teil der Aktivitäten während der jährlichen Opern- bzw. Operettenproduktion.
Schwerpunkte des ersten Festivals waren die Jugend-affinen Themen „Vampyr“ – in Form einer szenischen Produktion von H. A. Marschners brillanter gleichnamiger Oper – und „Speed“. Ersteres in Anspielung auf aktuell erfolgreiche Fantasy-Sagas wie Twilight, Fluch der Karibik oder Percy Jackson, zweiteres als Hommage an die „Rallye-Stadt“ Bruck und die generelle Faszination von Geschwindigkeit in all ihren Facetten.

SPEED

Ein spannendes, rasantes und diabolisches Programm mit kurzen Momenten der Entschleunigung!
SPEED beleuchtet in musikalisch höchst unterschiedlicher und natürlich humorvoller Form die menschliche Wahrnehmung von Geschwindigkeit, deren Veränderung im Laufe der Geschichte, des Verhältnisses Raum und Zeit, die (Transport)mittel, deren wir uns zum Erleben des Gefühls Geschwindigkeit bedienen und auch die objektive Seite aus der „Sicht“ des Universums.

Manfred Müssauer

Der Künstlerische Leiter der Musikwelten gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer „Primadonna des Taktstocks“ fern sind. „Virtuosität, Leidenschaft und Präzision in der musikalischen Umsetzung“ (Stuttgarter Zeitung), die spannende Dramaturgie seiner Programme und intensive Beschäftigung mit stiladäquaten, frischen Interpretationsansätzen bilden die Basis für sein Renommee.
Noch während seiner Hochschul- und Universitätsausbildung arbeitete er bei den Salzburger Festspielen als Assistent von Herbert von Karajan, James Levine und Horst Stein. Seinem Debüt bei der Mährischen Philharmonie im Jahr 1994 folgten rasch Einladungen von bisher mehr als 50 Orchestern und Opernhäusern. Die euphorische Resonanz auf Konzerte und Musiktheateraufführungen der Donau Philharmonie Wien, als deren Chefdirigent er seit 2002 fungiert, spiegelt sich in den Presseberichten ebenso wider, wie in der intensiven Rundfunkpräsenz – 2012 und 2013 war das Orchester jeweils mehr als 200 mal im Radio zu hören! Manfred Müssauer hat „sein“ Orchester zu einem modernen, international erfolgreichen Klangkörper geformt, dessen brillanter, transparenter Klang und mitreißende Interpretationen in bekannten Konzerthäusern und bei prominenten internationalen Musikfestivals gefragt sind.
Sein Wirken als „Brückenbauer“ zwischen Menschen und Kulturen, seine Offenheit und ganz besonders sein Einsatz für zu Unrecht vergessene, aber ebenso auch junge KomponistInnen, machen ihn auch zu einem begehrten Dirigenten für CD-Produktionen. Diese musikalische Vielseitigkeit schlägt sich in den bisher eingespielten 230 Werken nieder, die bei so angesehenen Labels wie Bella Musica/Antes, Thorofon, Naxos, Pan Classics, Fidelitas und Integral Classic erschienen sind.

Die „Wiener Zeitung“ schreibt:

„Da reden alle von Entschleunigung! – Der österreichische Dirigent Manfred Müssauer liebt es sowieso, gegen den Strom zu schwimmen, das aber durchaus angenehm zu verpacken – da passt eine CD mit „rasanter wilder Orchestermusik mit kurzen Momenten der Entschleunigung“ punktgenau. „Speed“ heißt sie – und ist schlicht fulminant. Oder auf Wienerisch gesagt und das vollinhaltlich gemeint: A Hetz‘.

Also: Mit dem toll trainierten Festspielorchester des Jugendmusikfestivals Musikwelten Bruck hat der ehemalige Herbert-von-Karajan- und James-Levine-Mitarbeiter nicht einfach schnelle Musik aufgenommen, sondern Musik, die rasant wirkt, weil sie sozusagen in alle Glieder nebst Beinen fährt: Carl Millöckers „In Saus und Braus“ etwa oder Emil Waldteufels „Prestissimo“ – eine tolle Entedeckung! Eine solche ist auch Carl Ditters von Dittersdorfs „Hieronymus Knicker“ und Hermann Dostals „Fliegermarsch“ hebt zum Schluss richtig ab. Für mich aber am schönsten: Louis Hérolds „Zampa“-Ouvertüre: Einen Reißer so differenziert spielen, das muss man dem Müssauer und seinen tollen Musikern erst einmal nachmachen!“

Website der Künstler: www.musikwelten.at

SPEED

Stückpreis: 15,95 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
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Die Best Agers

Lebensfreu(n)de

Ein neues Schlager-Duo macht sich auf, die Herzen seines Publikums im Sturm zu erobern: Die Best Agers sind Joschi und Dietmar, zwei waschechte Schwaben.

Seit mehr als 30 Jahren sind sie unterwegs bei Land und Leuten und haben mit unterschiedlichsten Bands bei zahllosen Veranstaltungen für den richtigen Ton und die richtige Stimmung gesorgt.

Die 60er und 70er Jahre waren für sie eine tolle, faszinierende und aufregende Zeit. Es war eine verträumte Zeit, eine Zeit des Aufbruchs, die sie mit ihrer Musik wieder aufleben lassen. Denn statt sich auf’s Altenteil zurückzuziehen, denken sich die beiden „jetzt erst recht“ – als die „Best Agers“ wollen sie nun die Musik ihres Herzens spielen und mit eigenen Schlager-Titel, die Lebensfreude und Erfahrung vermitteln, so richtig durchstarten.

Dietmar ist ein alter Hase, dem keiner so schnell etwas vormacht. Seine weiche Stimme und seine ruhige Art machen ihn einzigartig. Die Lieder der Best Agers tragen ein großes Stück von seinem Herz in ihren Texten und Melodien.

Joschi ist die etwas härtere Stimme der Best Agers, der ehemalige Gitarrist der legendären „Blue Stars“ setzt das Duo musikalisch in Szene, bei den eigenen Liedern zeichnet er sich als Komponist, Texter und Arrangeur aus.

Nun ist ihre neue CD „Lebensfreu(n)de“ erschienen, denn was kann wichtiger sein als eine echte Freundschaft! Die beiden wissen, von was sie sprechen, denn als echte Freunde haben sie jahrzentelang alle Höhen und Tiefen des Lebens gemeinsam durchschritten – welcher Titel könnte zu dem Neustart als „BestAgers“ besser passen?

Website der Künstler: www.die-bestagers.de

Lebensfreu(n)de

Stückpreis: 7,99 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
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Die Welt ist Operette!

Arien und Duette von Strauss bis heute

Solisten
Gabrielle Heidelberger, Sopran
Armin Kolarczyk, Bariton

Orchester
Donau Philharmonie Wien
Dirigent Manfred Müssauer

Best.-Nr. FR 10.002 / EAN 4260116130107
Mit aufwändigem 40-seitigem Booklet

Erhältlich im Handel, bei allen Online-Händlern und als Download.
Hörbeispiele:

Mit „Die Welt ist Operette!“ geht das neue Klassiklabel FIDELITAS an den Start.
Die aufwändige Produktion widmet sich einem oft vernachlässigten Genre, denn wer die Operette ob ihrer meist vordergründig erscheinenden amüsanten Handlung als die kleine Schwester der Oper schmäht, der verkennt die tieferen Bedeutungsebenen, die sich oft erst in Kenntnis des historischen Kontextes als gekonnte zeitkritische (und zeitlose) Gesellschaftssatiren offenbaren, die in geradezu kabarettistischem Gewand daherkommen.
Doch leider wurde die Operette im Laufe der Zeit zu einem harmlosen Vorläufer wein- und heimatseliger Musikantenstadl-Unterhaltung umgedeutet. Kein Wunder, daß Hochkultur und Kritik die Operette als Bastion spießig-reaktionärer Heiler-Welt-Romantik brandmarkten und rechts liegen ließen.

Verständlich zwar, aber ihr habt euch geirrt! Operette ist subversiv. Operette ist politisch. Operette ist erotisch. Operette ist geil!
Aber nur, wenn man damit umzugehen versteht. Wenn man es schafft, den Ballast der vermeintlichen Tradition mutig über Bord zu werfen. Wenn man sich auf die wahren Wurzeln des Genres zurückbesinnt.
Und genau das ist Manfred Müssauer mit der Donau Philharmonie Wien gelungen: Schlanke, transparente Interpretationen, von überflüssigen und störenden Schnörkeln befreit, bar jeglichen Kitsches. Dafür aber pralle Musikalität mit echten, oft doppelbödigen Gefühlen fernab jeder aufgesetzten Sentimentalität.
Die beiden Solisten Gabrielle Heidelberger und Armin Kolarczyk erweisen sich geradezu als Idealbesetzung für dieses Vorhaben. Bei diesen Aufnahmen haben wir es mit dem seltenen Glücksfall zu tun, daß sich Gesangskunst höchsten Niveaus paart mit einer einzigartigen Ausdrucksfähigkeit und Sprachverständlichkeit; mit Witz, Esprit und schlitzohrigem Komödiantentum; mit Erotik und Romantik, aber nie ohne ein Augenzwinkern im rechten Moment. Oft möchte man lachen und weinen zugleich, aber nie kann man teilnahmslos bleiben.

Auf der CD finden sich viele der bekanntesten Arien und Duette der großen Operettenmeister wieder – Stücke von Strauss, Lehár, Kálmán, Millöcker, Zeller, Fall und Stolz, aber auch einige eher selten gespielte Perlen des Genres.

Kann man im 21. Jahrhundert noch eine Operette schreiben? Man kann nicht, man muss! Das meinen jedenfalls Thomas Bierling und Konstantin Schmidt, die zur Zeit an einer Operette über die badische Großherzogin Stéphanie de Beauharnais arbeiten, die als Adoptivtochter Napoleons mit dem badischen Herrscher verheiratet wurde und, wenn die Gerüchte denn stimmten, die Mutter des Kaspar Hauser wäre. Ein Duett dieser in Entstehung befindlichen Operette ist hier bereits aufgenommen worden. Denn in welcher anderen Kunstform als der Operette kann man solchen Vorgängen gerecht werden, die auch zweihundert Jahre später noch die Menschheit beschäftigen?

Gabrielle Heidelberger

Die in Saarbrücken geborene Sopranistin Gabrielle Heidelberger studierte Gesang und Stimmbildung bei Prof. Martha Sharp in Mannheim und absolvierte danach die „Meisterklasse für Lied“ für klassisches amerikanisches Musical bei Joan Morris und William Bolcom an der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart.
Seither ist sie mit reger Konzerttätigkeit, aber auch als Autorin, Regisseurin und Produ-zentin vielfältiger Musiktheater-Projekte im In- und Ausland aktiv. In ihren abendfüllenden Solo-programmen sprengt sie die Grenzen der Genres und spannt einen Bogen von der Oper und der Operette bis hin zu Musical und Jazz, gleich einem unterhaltsamen und ebenso anspruchsvollen Parforceritt durch die Musik-geschichte. So wundert es nicht, daß Gabrielle Heidelberger auch als Vocal Coach und Stimmbildnerin sehr gefragt ist.
www.gabrielle-heidelberger.de

Armin Kolarczyk

Der Bariton Armin Kolarczyk wurde in Trento (Italien) geboren und wuchs zweisprachig italienisch/deutsch auf.
Zunächst studierte er Violine am Konservatorium in Trento und schloss das Studium 1986 ab. Ein Jahr später begann er sein Gesangsstudium bei Ada Zapperi in München. Es wurde ergänzt durch den Besuch verschiedener Meisterklassen bei Ada Zapperi, Erik Werba, Giuseppe Taddei und anderen.
Parallel widmete sich Armin Kolarczyk dem Jurastudium, das er 1992 an der Universität in Innsbruck zum Abschluss brachte. Nach dem juristischen Examen sah er seinen Schwerpunkt aus-schließlich im Gesang.
Von 1997 bis 2007 gehörte er dem Ensemble des Bremer Theaters an, wo er viele große Partien seines Faches sang. Gastspiele führten ihn an viele Theater wie Köln, Wiesbaden, Essen und Kopenhagen.
Neben seinen Verpflichtungen auf der Musiktheaterbühne widmet sich Armin Kolarczyk dem Liedgesang. Darüber hinaus tritt er regelmäßig als Solist in Opern- und Oratorienkonzerten sowie in Konzerten mit zeitgenössischer Musik in Erscheinung.
Seit März 2007 ist er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert.
www.armin-kolarczyk.de

Manfred Müssauer

Virtuosität, Leidenschaft und Präzision sind die von Kritikern oftmals gelobten Eigenschaften, die die musikalischen Interpretationen des österreichischen Dirigenten Manfred Müssauer auszeichnen. Er gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer „Primadonna des Taktstocks“ fern sind. Als seine Visitenkarte lässt er ausschließlich seine künstlerische Arbeit und sein großes Engagement für zu Unrecht vergessene Werke der Musikliteratur gelten, denen er mit seinen lebendigen Interpretationen wieder zu entsprechender Aufmerksamkeit verhilft.
Noch während seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien wurde Manfred Müssauer von Herbert von Karajan als musikalischer Assistent bei den Salzburger Festspielen engagiert, wo er in der Folge auch mit James Levine und Horst Stein arbeitete. Diese prägenden Erfahrungen versuchte er schon bald in seiner eigenen Arbeit als Dirigent erfolgreich einzubringen.
Seinem Debüt bei der Mährischen Philharmonie im Jahr 1991 folgten rasch zahlreiche Einladungen von internationalen Theatern und Orchestern wie dem Opernhaus Graz, Nationaltheater Ostrava, Metropoltheater Berlin, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Ungarischen Nationalphilharmonie, dem Niederösterreichischen Ton-künstlerorchester, dem Concertverein Wien (Wiener Symphoniker), den Nürnberger Symphonikern, dem Prager Kammerorchester, der Slowakischen Staatsphilharmonie, dem Corean State Philharmonic Orchestra Ulsan, den Prager Symphonikern, der Jenaer Phil-harmonie, Zagreber Philharmonie, dem Cheltenham Symphony Orchestra und anderen.
Seit 2002 leitet er die Donau Philharmonie Wien, deren künstlerischer Leitgedanke Inter-pretationen im Originalklang des ausgehenden 19. und frühen 20.Jahrhunderts sind.
Die euphorische Resonanz auf die gemeinsamen Konzerte spiegelt sich in den Presseberichten ebenso wider wie in zahlreichen Einladungen, die dem Orchester vorliegen.
Manfred Müssauer steht künstlerisch und menschlich für Vielfalt und Offenheit, inhaltliche Auseinandersetzung, gegen X-Beliebigkeit und für Unterhaltung im besten Sinne des Wortes.

Dieses ungewöhnliche Orchester wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, vornehmlich Musik von 1860 bis 1930 im „Originalklang der Jahrhundertwende“ in brillanter Dramaturgie und neuartigen Präsentationsformen darzubieten. Von Anfang an gelang es dem Orchester, dank „Virtuosität, Leidenschaft und Präzision in der musikalischen Umsetzung“ (Stuttgarter Zeitung) für enthusiastische Reaktionen bei Publikum und Kritik zu sorgen.
Die Mitglieder des Orchesters sind freiberufliche Solisten oder Kammermusiker vornehmlich aus Österreich, aber auch besonders engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern in Deutschland, Ungarn und der Slowakei. Damit stehen sowohl die Zusammensetzung wie auch der Name des Klangkörpers für die europäische Dimension, wobei der berühmte Strom das verbindende Element symbolisiert.
Als unsubventionierter österreichischer Klangkörper war die künstlerische Tätigkeit vom Beginn an international ausgerichtet. Dieser „Sprung ins kalte Wasser“ des Wettbewerbes ist sowohl für die Qualität als auch die Wahrnehmung sehr förderlich.
So ist die Donau Philharmonie Wien in Mittel- und Westeuropa nicht nur intensiv in Konzertsälen und Musiktheatern präsent, sondern besonders häufig (durch ihre bisher 22 CD-Produktionen) auch in allen relevanten Rundfunkstationen zu hören.
www.donau-philharmonie-wien.at

Die Welt ist Operette!

Stückpreis: 15,95 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
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Franz Schubert: Schwanengesang

Richard Strauss: Fünf Lieder

Empfohlen vom KulturSPIEGEL 11/2011

„Überragend und stimmlich brilliant” (Frankfurter Rundschau)

Armin Kolarczyk, Bariton am Badischen Staatstheater Karlsruhe, stellt unter dem neuen Klassik-Label FIDELITAS seine erste Solo-CD vor.

Ausgerechnet Schuberts Schwanengesang! Dieses Repertoire gibt es auf dem Schallplattenmarkt mannigfach. Was ist der Reiz, noch eine Einspielung vorzulegen? Gibt es Neues, mehr noch: ist die Aufnahme eine Bereicherung, eine Entdeckung für das Publikum, für den Zuhörer? Das ist die grundlegende Frage – und die beantwortet der Bariton Armin Kolarczyk zusammen mit dem Pianisten Stefan Veselka in einer sehr persönlichen Deutung: Es gibt sie, die neue Sicht und die ist gleichermaßen sensibel, pulsierend und ausnehmend facettenreich. Ein Rezensent merkt an: „atemberaubend, bezaubernd … nur Kolarczyk live zu erleben, ist besser … zweifellos eine Bereicherung!“

Und dass der Zyklus zusammen mit fünf ausgewählten Liedern von Richard Strauss auf einer CD erscheint, ist durchaus schlüssig: Schubert und Strauss – beide Komponisten verbindet, dass sie im Kunstlied eine neue Form der Ausdruckssprache gefunden haben – und dies mag letztlich auch der Grund sein, weshalb sich Sänger und Musiker immer neu, immer wieder diesem Repertoire stellen wollen!

Armin Kolarczyk

yeo-ArminKolarczyk_Pressefoto_2Der Bariton Armin Kolarczyk wurde in Trento (Italien) geboren und wuchs zweisprachig italienisch/deutsch auf.
Zunächst studierte er Violine am Konservatorium in Trento und schloss das Studium 1986 ab. Ein Jahr später begann er sein Gesangsstudium bei Ada Zapperi in München. Es wurde ergänzt durch den Besuch verschiedener Meisterklassen bei Ada Zapperi, Erik Werba, Giuseppe Taddei und anderen.
Parallel widmete sich Armin Kolarczyk dem Jurastudium, das er 1992 an der Universität in Innsbruck zum Abschluss brachte. Nach dem juristischen Examen sah er seinen Schwerpunkt aus-schließlich im Gesang.
Von 1997 bis 2007 gehörte er dem Ensemble des Bremer Theaters an, wo er viele große Partien seines Faches sang. Gastspiele führten ihn an viele Theater wie Köln, Wiesbaden, Essen und Kopenhagen.
Neben seinen Verpflichtungen auf der Musiktheaterbühne widmet sich Armin Kolarczyk dem Liedgesang. Darüber hinaus tritt er regelmäßig als Solist in Opern- und Oratorienkonzerten sowie in Konzerten mit zeitgenössischer Musik in Erscheinung.
Seit März 2007 ist er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert.
www.armin-kolarczyk.de

Stefan Veselka

yeo-StefanVeselkaStefan Veselka wurde in Stavanger, Norwegen, als Sohn tschechischer Eltern geboren. Er ist verwandt mit dem Komponisten Leoš Janáček.
Ab 1986 studierte er Klavier am Mozarteum in Salzburg bei Prof. Christoph Lieske, wechselte 1988 an die Hochschule der Künste in Berlin zu Prof. Hans Leygraf und schloss dort sein Studium erfolgreich mit dem Konzertexamen ab.
Im Jahre 1988 wurde Stefan Veselka mit dem “Shell-Preis” ausgezeichnet.
Stefan Veselka hat zahlreiche Alben eingespielt, darunter das komplette Klavierwerk von Antonín Dvorák (für NAXOS). Für diese Aufnahme hat er den “Classical Internet Award” gewonnen für die beste Neuerscheinung im Dvorák-Jahr 2004.
Nach Dirigierunterricht bei Kerry Talifero, Kazushi Ono und Helmut Rilling ist Stefan Veselka seit einigen Jahren auch als Dirigent tätig. In der Spielzeit 2003/04 war er Assistent des GMD an den Schleswig-Holsteinischen Landesbühnen. Im Frühjahr 2007 leitete Veselka mit großem Erfolg eine Neueinstudierung von Dvoráks “Rusalka” an der Oper Zuid in Holland, mit Vorstellungen u. a. in Maastricht, Rotterdam, Eindhoven und Den Haag. Seit der Spielzeit 2004/05 ist Stefan Veselka am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Kapellmeister und Solorepetitor engagiert.

Schwanengesang

Stückpreis: 15,95 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
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Lebenslust & Lessinglieder

Klassik-Edition

Der alte Lessing neu entdeckt

Was geht Ihnen bei dem Namen Lessing durch den Kopf? Emilia Galotti? Nathan der Weise? Doch Gotthold Ephraim Lessing, einer der bedeutendsten Dichter der Deutschen Aufklärung, war auch ein Freund frivoler Verse. Auch das ist Lessing:

„Ein Hurenhaus geriet um Mitternacht in Brand.
Schnell sprang, zum Löschen oder Retten,
Ein Dutzend Mönche von den Betten.
Wo waren die? Sie waren – – bei der Hand.
Ein Hurenhaus geriet in Brand.“

Schon in der Schulzeit hat Lessing lyrisch gedichtet, angeblich hat seine Schwester Dorothea die allzu „frivolen Verse“ des jungen Dichters ins Feuer geworfen.

Die meisten seiner Gedichte wurden vertont, rund 125 Lieder entstanden bereits im 18. Jahrhundert, aber auch später bis in die heutige Zeit hinein inspirierten Lessings geistreiche und scharfzüngige Verse immer wieder Komponisten zu neuen Vertonungen. Vielleicht weil der sogenannten Ernsten Musik die meisten der vertonten Lieder zu unernst waren, sind sie heute allerdings nur noch sehr selten in Klassischen Konzerten zu erleben und geraten nach und nach in Vergessenheit.

Auch um dem entgegen zu wirken, hat der Lessingkenner Jens Oberheide das Projekt „Lebenslust & Lessinglieder“ initiiert. Musiker der Künstlergruppe PEGASUS haben sich zusammengetan, um „den alten Lessing neu zu entdecken“. Dabei entstanden neben der Bearbeitung der klassisch vertonten Lessing-Lieder auch spannende neue Kompositionen in unterschiedlichen Ausdrucksformen.

Klassik-Edition

Die Zusammenstellung der Klassik-Edition beinhaltet so Lessingvertonungen aus vier Jahrhunderten, von Zeitgenossen Lessings wie Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven über Sigfrid Karg-Elert bis hin zu Komponisten der Gegenwart wie Siegfried Matthus und Franck Adrian Holzkamp. Einige der Lieder wurden dabei als Handschriften und Autographen im persönlichen Nachlass des bedeutenden Musikforschers und Begründers des Lessing-Museums Georg Richard Kruse (1856-1944) entdeckt, für dieses Programm rekonstruiert und liegen hier nun als Weltersteinspielungen vor.

Website des Künstlers: www.marek-kalbus.de

Die Liedtexte der CD stehen hier zum kostenlosen Download als PDF bereit.

Lebenslust & Lessinglieder Klassik-Edition

Stückpreis: 15,95 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
FR14.001_Cover_300

Lebenslust & Lessinglieder

Jazz & Chanson-Edition

Gabrielle Heidelberger & Band / Musik von Thomas Bierling

Der alte Lessing neu entdeckt

Was geht Ihnen bei dem Namen Lessing durch den Kopf? Emilia Galotti? Nathan der Weise? Doch Gotthold Ephraim Lessing, einer der bedeutendsten Dichter der Deutschen Aufklärung, war auch ein Freund frivoler Verse. Auch das ist Lessing:

„Ein Hurenhaus geriet um Mitternacht in Brand.
Schnell sprang, zum Löschen oder Retten,
Ein Dutzend Mönche von den Betten.
Wo waren die? Sie waren – – bei der Hand.
Ein Hurenhaus geriet in Brand.“

Schon in der Schulzeit hat Lessing lyrisch gedichtet, angeblich hat seine Schwester Dorothea die allzu „frivolen Verse“ des jungen Dichters ins Feuer geworfen.

Die meisten seiner Gedichte wurden vertont, rund 125 Lieder entstanden bereits im 18. Jahrhundert, aber auch später bis in die heutige Zeit hinein inspirierten Lessings geistreiche und scharfzüngige Verse immer wieder Komponisten zu neuen Vertonungen. Vielleicht weil der sogenannten Ernsten Musik die meisten der vertonten Lieder zu unernst waren, sind sie heute allerdings nur noch sehr selten in Klassischen Konzerten zu erleben und geraten nach und nach in Vergessenheit.

Auch um dem entgegen zu wirken, hat der Lessingkenner Jens Oberheide das Projekt „Lebenslust & Lessinglieder“ initiiert. Musiker der Künstlergruppe PEGASUS haben sich zusammengetan, um „den alten Lessing neu zu entdecken“. Dabei entstanden neben der Bearbeitung der klassisch vertonten Lessing-Lieder auch spannende neue Kompositionen in unterschiedlichen Ausdrucksformen.

 Jazz & Chanson-Edition

Der Komponist Thomas Bierling hat die Lessing-Lieder konzeptionell völlig neu aufgefasst, auf faszinierende Weise verjazzt oder als Chansons vertont. Das Ausdrucksmittel Jazz hätte einem kämpferischen Aufklärer wie Lessing sicherlich gut gefallen. Alle Lessing-Lieder dieser CD hat Thomas Bierling komponiert und arrangiert. Gabrielle Heidelberger singt sie in ihrer unnachahmlichen Art, vom Jazz-Quintett mit dem Komponisten am Klavier begleitet.

Website der Künstlerin: www.gabrielle-heidelberger.de

Die Liedtexte der CD stehen hier zum kostenlosen Download als PDF bereit.

Lebenslust & Lessinglieder Jazz&Chanson-Edition

Stückpreis: 15,95 EUR
(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)